Soeben las ich in Günter Zieglers Blog, dass vor kurzem vom GIMPS-Projekt zwei Primzahlen mit jeweils weit über 10 Millionen Dezimalstellen gefunden worden sind.
Der technische Fortschritt macht selbst bei solchen Riesen nicht halt, und trotzdem gibt es noch immer keine Möglichkeit, Primzahlen in irgendeiner Weise exakt berechnen zu können. Durch (kluges) Ausprobieren finden wir neue, immer größere Primzahlen, doch irgendeine Regel oder Ordnung lässt sich nicht erkennen.
Scheinbar zufällig liegen diese Grundbausteine der Arithmetik chaotisch verteilt in der unendlichen Menge der Zahlen. Seit über 2000 Jahren kennen wir sie, seit über 2000 Jahren sind sie eines der größten Rätsel, seit über 2000 Jahren sträuben sie sich gegen jeden Versuch einer exakten Darstellung.
Faszinierend!
(Inspiriert auch von “Die Musik der Primzahlen” (oder als Taschenbuch) von Marcus du Sautoy)

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